Passt: An einem Umgebungsmodell konnten die Besucher nachvollziehen, wie sich der Entwurf in die Bebauung am Staberg einfügt. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Die Debatte um den Neubau der Musikschule ist allgegenwärtig. Auch Bürgermeister Dieter Dzewas erinnerte am Montag daran. Allerdings wollte der Rathaus-Chef bei der Preisverleihung im Architektur-Wettbewerb im Bürgerforum keine neue Diskussion vom Zaun brechen. „Heute geht es darum, den Einsatz der Preisträger zu würdigen“, sagte er.

Er stehe solchen Wettbewerben oftmals skeptisch gegenüber, betonte Dieter Dzewas. Im Nachhinein sei er allerdings froh, dass er sich habe überzeugen lassen. „Ich stehe für solche Wettbewerbe“, bekannte Martin Bärwolf, Fachdienstleiter Planen und Bauen, vor den zahlreichen Besuchern im Bürgerzentrum.

Zwei erste Preise

Das Modell von H.S.D Architekten aus Hannover. Foto: Wolfgang Teipel
Das Modell von H.S.D Architekten aus Hannover. Foto: Wolfgang Teipel

Er überreichte anschließend Jörg Weber und Andreas Kardelky (WW+ GmbH, Trier) sowie Christian Decker und André Habermann (H.S.D. Architekten, Lemgo) das Preisgeld in Höhe von jeweils 14.500 Euro. Das Preisgericht, das am 14. September getagt hatte, hatte beide Entwürfe mit einem 1. Preis bedacht.

Ausstellung bis 13. Oktober

Anerkennungspreise in Höhe von 2500 Euro erhielten die Büros SSP Schürmann Spannel AG (Bochum), SEP Architekten (Hannover) und Kadawittfeldarchitektur (Aachen). Die fünf preisgekrönten Entwürfe sind noch bis zum 13. Oktober im Bürgerforum des Rathauses ausgestellt.

Die ausgezeichneten Architekten Jörg Weber, Andreas Kardelky, Christian Decker und André Habermann mit Bürgermeister Dieter Dzewas und Martin Bärwolf. Foto: Wolfgang Teipel
Die ausgezeichneten Architekten Jörg Weber, Andreas Kardelky, Christian Decker und André Habermann mit Bürgermeister Dieter Dzewas und Martin Bärwolf. Foto: Wolfgang Teipel

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