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Plettenberg/Lennetal/Märkischer Kreis. Im März waren 15.497 Männer und Frauen im Märkischen Kreis arbeitslos. Das waren 32 Personen mehr als im Februar. Die Zahl der Arbeitslosen stieg damit moderat um 0,2 Prozent. Karin Käppel, Chefin der Agentur für Arbeit Iserlohn, sagt dazu: „Nach dem erfreulichen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar weist die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt einen moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit auf. Die Frühjahrsbelebung des Vormonats hält an, jedoch steigen die Arbeitslosenzahlen durch Zugänge geflüchteter Menschen moderat an.“ Die Arbeitslosenquote betrug im März 6,9 Prozent, die Arbeitskräftenachfrage lag bei 1.087 gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen.

Hier die aktuellen Zahlen für Plettenberg und das Lennetal:

  • Plettenberg:

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Plettenberg im März gestiegen. 788 Personen waren ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats sind das 23 Personen oder 3 Prozent mehr. Im Vergleich zum März des Vorjahres steigt sich die Zahl der Erwerbslosen. Damals waren 787 Plettenberger ohne Job. Somit liegt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr bei einer Person oder 0,1 Prozent Plus. 181 Arbeitslose sind älter als 55 Jahre.

  • Herscheid:

Die Zahl der Arbeitslosen in Herscheid ist im März gesunken. 144 Personen waren ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats sind das vier Personen oder 2,7 Prozent weniger. Im Vergleich zum März des Vorjahres reduziert sich die Zahl der Erwerbslosen. Damals waren 149 Herscheider ohne Job. Somit liegt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr bei fünf Personen oder 3,4 Prozent Minus. 31 Arbeitslose sind über 55 Jahre alt.

  • Werdohl:

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Werdohl im März gesunken. 879 Personen waren ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats sind das vier Personen oder 0,5 Prozent weniger. Im Vergleich zum März des Vorjahres steigt die Zahl der Erwerbslosen. Damals waren 873 Werdohler ohne Job. Somit liegt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr bei sechs Personen oder 0,7 Prozent Plus. 182 Arbeitslose sind 55 Jahre alt und älter.

  • Neuenrade:

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Neuenrade im März gesunken. 314 Personen waren ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats sind das 23 Personen oder 6,8 Prozent weniger. Im Vergleich zum März des Vorjahres reduziert sich die Zahl der Erwerbslosen. Damals waren 319 Neuenrader ohne Job. Somit liegt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr bei fünf Personen oder 1,6 Prozent Minus. 74 Arbeitslose sind über 55 Jahre alt.

  • Altena:

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Altena im März gesunken. 672 Personen waren ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats ist das eine Person oder 0,1 Prozent weniger. Im Vergleich zum März des Vorjahres sinkt die Zahl der Erwerbslosen. Damals waren 706 Altenaer ohne Job. Somit liegt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr bei 34 Personen oder 4,8 Prozent Minus. 149 Arbeitslose sind über 55 Jahre alt.

  • Nachrodt-Wiblingwerde:

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März in Nachrodt-Wiblingwerde gesunken. 173 Personen waren ohne Job. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats ist das eine Person oder 0,6 Prozent weniger. Im Vergleich zum März des Vorjahres sinkt die Zahl der Erwerbslosen. Damals waren 196 Nachrodt-Wiblingwerder ohne Job. Somit liegt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr bei 23 Personen oder 11,7 Prozent Minus. 30 Arbeitslose sind über 55 Jahre alt.

Die Einschätzung

Agentur-Chefin Karin Käppel: "Grundsätzlich ist der Arbeitsmarkt in guter Verfassung und sucht Arbeitskräfte."
Agentur-Chefin Karin Käppel: „Grundsätzlich ist der Arbeitsmarkt in guter Verfassung und sucht Arbeitskräfte.“

Karin Käppel prognostiziert: „Der für März prognostizierte weitere Rückgang der Arbeitslosigkeit ist nicht eingetreten. Die Größenordnung der geflüchteten Menschen, die sich vermehrt bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter gemeldet haben, wirken sich auf den Arbeitslosenbestand aus. Die genaue Größe, die hier auch künftig noch auf beide Institutionen zukommen kann, ist ungewiss und kann die Arbeitslosenzahlen beeinflussen. Grundsätzlich ist der Arbeitsmarkt jedoch in sehr guter Verfassung und sucht Arbeitskräfte. Entsprechend gehe ich – losgelöst von den Auswirkungen durch geflüchtete Menschen – von einer sich reduzierenden Arbeitslosigkeit aus.“

 

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