Die zersplitterte Frontscheibe des Kleinlieferwagens. Der Anschlag wurde am Dienstagnachmittag auf der "Sauerlandlinie" verübt. (Foto: Polizei)

Hagen. Am Dienstag wurden Anschläge auf den Autoverkehr der „Sauerlandlinie“ und eine Polizeibeamtin verübt. Die Hagener Polizei hat eine Mordkommission gebildet, um die Taten aufzuklären. Am Dienstagabend (13. Dezember) hat die Mordkommission ihre Ermittlungen aufgenommen.

Fahrer blieb unverletzt

Die Polizei geht davon aus, dass ein bisher noch unbekannter Täter Flaschen von der Autobahnbrücke der Haßleyer Straße auf die A 45 geworfen hat. Am Dienstagnachmittag gegen 16.45 Uhr traf ein zunächst unbekannter Gegenstand auf die Windschutzscheibe eines Kleinlieferwagens. Dem 48-jährige Fahrer des Wagens gelang es, sein Fahrzeug auf den Seitenstreifen zu lenken und dort anzuhalten. Er blieb unverletzt und alarmierte die Polizei.

Flasche verfehlte Polizistin

Während der Vorfall von der Autobahnpolizei aufgenommen wurde und erste Hinweise vorlagen, dass es sich bei dem Wurfgeschoss um eine Flasche gehandelt habe, erfolgte ein weiterer Wurf: Eine Flasche flog in Richtung einer der eingesetzten Polizeibeamtinnen, verfehlte die Polizistin jedoch. Die Flasche zersplitterte auf der Autobahn.

Hubschrauber im Einsatz

Aufgrund der Gesamtumstände, so die Polizei in ihrem Presseportal, wurden mehrere Streifenwagen und ein Hubschrauber bei der Fahndung eingesetzt. Im Zuge der Ermittlungen, so schreibt die Polizei weiter, habe es Hinweise auf eine Jugendliche gegeben, die sich mit ihrem Fahrrad von der Brücke entfernt hätte, und auf ein Pärchen, das mit einem Hund einen Spaziergang an der Autobahnbrücke unternahm.

Diese drei Personen werden jetzt von der Mordkommission dringend als Zeugen gesucht. Auch bittet die Polizei die Bevölkerung um weitere sachdienliche Hinweise: Tel. 02331/986-2066.

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