Kuscheltiere und mehr: Das alles gibt es in den Kitas. Foto: pixabay.com

Lüdenscheid. (PSL) In allen Lüdenscheider Kindertageseinrichtungen werden bis zum 15. November die Anmeldungen für das folgende  Kindergartenjahr entgegengenommen, das am 1. August 2018 beginnt. Die Eltern können ihren Nachwuchs direkt in den Kindertageseinrichtungen anmelden und sollten die Kinder dabei mitbringen. Damit sich die Mitarbeiterinnen vor Ort genügend Zeit nehmen können, empfiehlt es sich, vorher telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

Neue Trägerschaft

In 44 Kindertageseinrichtungen werden derzeit insgesamt rund 2.450 Kinder betreut. Das Angebot umfasst die Betreuung von Kindern im Alter von vier Monaten bis zur Einschulung. Ein Teil der Plätze wird zum 1. August frei und ist wieder zu besetzen.

Die Kita St. Hedwig, Hüttenberg (Gevelndorf), wird unter neuer Trägerschaft, die noch nicht feststeht, fortgeführt. Anmeldungen für diese Einrichtung nimmt die städtische Kita Gevelndorf, Gevelndorfer Straße 12, entgegen.

Weiterhin werden in den städtischen Kindertagestätten/Familienzentren Gevelndorf und Hebberg Plätze für Schulkinder in Hortgruppen angeboten.

Der Großteil der Lüdenscheider  Kindertageseinrichtungen bietet die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern  an. Bei der Suche nach entsprechenden Betreuungsplätzen sollten Eltern die Kindergärten in ihrem Einzugsbereich bzw. die Wunscheinrichtungen ansprechen.

Standortwechsel 2018

Diesbezüglich steht natürlich auch der Heilpädagogische Kindergarten Schürfelde der AWO mit den Bereichen Körperbehinderung, Entwicklungsverzögerung und Sprachauffälligkeit zur Verfügung. Nachfragen zu dortigen Anmeldungen können unter 02354/2662 bei der Leiterin Sabrina König gestellt werden. Diese Einrichtung wird jedoch im Sommer 2018 den Standort wechseln und in die neue KiTa an der Bahnhofsallee in Lüdenscheid umziehen.

Über die Vergabe der Plätze entscheidet im weiteren Verlauf der „Rat der Tageseinrichtung“, dem Erzieherinnen, Eltern und Vertreter des jeweiligen Trägers angehören. Dabei können verschiedene Entscheidungskriterien wie zum Beispiel Alter des Kindes, Wohnbereich oder Berufstätigkeit der Eltern eine Rolle spielen – die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen hingegen nicht.

Auswahlverfahren bis zum Jahresanfang

Die Auswahlverfahren werden bis zum Jahresanfang dauern; ab dem 9. Januar 2018 erhalten die Eltern schriftliche Benachrichtigungen. Sollte ein Kind in der ersten Runde zunächst nicht berücksichtigt werden, besteht die Möglichkeit, noch im Nachrückverfahren einen Platz zu erhalten. Da dies in der Regel einige Wochen in Anspruch nehmen kann, sollten Eltern frühestens nach Ostern zum Jugendamt-Fachdienst Kindertageseinrichtungen Kontakt aufnehmen, falls ihr Kind bis dahin noch keinen Platz erhalten hat. Erst dann gibt es einen verlässlichen Überblick über noch zu besetzende Kita-Plätze, die dann vermittelt werden können.

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