Windrad
Errichtet wird eine Anlage mit einer Leistung von drei Megawatt und einer Gesamthöhe von 195 Metern.

Lüdenscheid. An der Versetalsperre soll sich ab 2017 ein Windrad drehen. Mark-E und die Stadtwerke Iserlohn haben dazu eine Projektgesellschaft gegründet. Sie soll den Bau und den späteren Betrieb der Windkraftanlage übernehmen.

Dazu heißt es in einer Pressemitteilung: „Die Stadtwerke Iserlohn übernehmen dabei 70 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft „Windkraft Versetalsperre GmbH & Co. KG“, die übrigen 30 Prozent hält Mark-E. Die Beteiligung weiterer Stadtwerke aus der Region ist vorgesehen.“

Gesamthöhe beträgt 195 Meter

Unterzeichneten die Kooperationsverträge: ENERVIE Vorstandssprecher Erik Höhne, Thomas Armoneit (Stadtwerke Iserlohn, Bereichsleiter Techn. Management), Dr. Klaus Weimer (Sprecher der Geschäftsführung Stadtwerke Iserlohn), Wolfgang Struwe (ENERVIE Vorstand Vertrieb und Personal), Dr. Arndt Bohrer (Mark-E, Abteilungsleiter Renewables) und Ulrich K. Butterschlot (Stadtwerke Iserlohn, Bereichsleiter Service)
Unterzeichneten die Kooperationsverträge: ENERVIE Vorstandssprecher Erik Höhne, Thomas Armoneit (Stadtwerke Iserlohn, Bereichsleiter Techn. Management), Dr. Klaus Weimer (Sprecher der Geschäftsführung Stadtwerke Iserlohn),
Wolfgang Struwe (ENERVIE Vorstand Vertrieb und Personal), Dr. Arndt Bohrer (Mark-E, Abteilungsleiter Renewables) und Ulrich K. Butterschlot (Stadtwerke Iserlohn, Bereichsleiter Service)

Mark-E werde im Auftrag der Gesellschaft die gesamte Infrastruktur errichten, den Bau und die Inbetriebnahme durch den Anlagenlieferanten Enercon begleiten sowie die technische Betriebsführung übernehmen. Die Stadtwerke Iserlohn würden die Projektfinanzierung und die kaufmännische Betriebsführung verantworten. Errichtet wird eine Anlage mit einer Leistung von 3 Megawatt und einer Gesamthöhe von 195 Metern.

Wegebau beginnt im August

Im August 2016 beginnen der Wegebau, die Herstellung der Kranstellflächen und das Ausheben der Fundamentgrube. Im letzten Quartal 2016 werden das Fundament gegossen und der Turm errichtet. Nach Anlieferung und Montage der Windkraftanlage Anfang 2017 ist die Inbetriebnahme bis Ende des ersten Quartals 2017 vorgesehen.

Lüdenscheider Politik war zunächst skeptisch

Teile der Lüdenscheider Politik hatten sich im Vorfeld zunächst gegen das Vorhaben gesträubt. Es waren Plätze entlang der Autobahn A 45 favorisiert worden. Andererseits hatte die Stadt keine geeigneten Windkraftkonzentrationsflächen im Flächennutzungsplan ausweisen können. Damit bestand und besteht für potenzielle Investoren die Möglichkeit, geeignete Einzelstandorte zu prüfen und gegebenenfalls zu bebauen. Die Stadt selbst bleibt in diesem Fall als Genehmigungsbehörde außen vor. Der Kreis wiederum muss die Anlagen genehmigen, wenn alle Auflagen und Vorgaben als erfüllt gelten.

 

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