Ernst Uhing, Präsident der NRW-Architektenkammer (links) besuchte zum Auftakt des Tages der Architektur die Phänomenta. Linus Wortmann von KKW Architekten und Phänomenta-Leiter Dr.. Johannes Pöpping führten den Kammerpräsidenten durch das Science Center. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Blick in den „Leuchtturm der Neugierde“: Zum Auftakt des Tages der Architektur besuchte Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, am Samstag die Phänomenta. Der Rundgang mit Architekt Linus Wortmann vom Büro KKW Architekten aus Lüdenscheid und Phänomenta-Chef Dr. Johannes Pöpping überzeugte den Kammerpräsidenten. „Sie haben hier etwas Tolles geschaffen“, schwärmte er. Schließlich machten es sich der oberste NRW-Baumeister und seine Begleitung bequem. Die Gruppe beobachtete in aller Ruhe das Foucault’sche Pendel durch das große Panorama-Fenster.

Neue Landmarke für Lüdenscheid

Ein Moment der Entspannung: Kammerpräsident Ernst Uhing und seine Begleiter blicken durch das Panorama-Fenster in den Turm. Foto: Wolfgang Teipel
Ein Moment der Entspannung: Kammerpräsident Ernst Uhing und seine Begleiter blicken durch das Panorama-Fenster in den Turm. Foto: Wolfgang Teipel

Ernst Uhing, selbst Lüdenscheid, findet die Blick auf den Phänomenta-Turm, der von zahlreichen Stellen in der Stadt zu sehen ist, als „wohltuend“. „Eine neue Landmarke für Lüdenscheid“, sagte er am Samstag.

Der Kammerpräsident und seine Begleitung bewunderten beim Rundgang durch den Phänomenta-Neubau die bewusst roh gehaltenen Bauelemente in Sichtbeton. Sie gewähren einerseits die Funktionsfähigkeit des Ausstellungsbereichs und resultieren andererseits aus den Anforderungen der Turmgeometrie. „Alle Elemente weisen auf den Turm als Herzstück des Neubaus“, erläuterte Linus Wortmann.

Gelungene Anbindung

Als gelungen beurteilt Ernst Uhing auch die Anbindung der Bahnhofsallee und des großen Parkplatzes durch die elegant geschwungene Brücke. „Wenn sie denn nur endlich nutzbar wäre“, sagte er. Offenbar wird sich in Kürze etwas tun. Er habe Hinweise erhalten, dass die abschließenden Arbeiten jetzt bevorstehen“, erklärte Linus Wortmann. Auch Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping wartet geradezu sehnsüchtig darauf, dass die Besucher über das neue Bauwerk in Science Center strömen können.

Auch Führungen am 26. Juni

Auch heute werden geführte Rundgänge durch das Science Center angeboten. Foto: Wolfgang Teipel
Auch heute werden geführte Rundgänge durch das Science Center angeboten. Foto: Wolfgang Teipel

Zum Tag der Architektur werden am Sonntag nochmals Führungen angeboten. Interessenten können sich jeweils um 9.30, 10 und 10.30 Uhr im Foyer der Phänomenta einfinden. Das Science-Center Phänomenta wurde räumlich und inhaltlich erweitert. Ein Anbau mit rund 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche trägt auf seinem Dach einen leicht erscheinenden, kegelförmigen Turm, der 76 Meter in die Höhe ragt. In seinem Inneren schwingt ein Foucault’sches Pendel, das die Erdrotation veranschaulicht.

Bauwerke in 146 NRW-Städten und Gemeinden

Insgesamt sind am Sonntag in 146 Städten und Gemeinden in NRW Interessierte eingeladen, sich von Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern neue oder modernisierte Bauwerke vorstellen zu lassen. Der Tag der Architektur findet bundesweit statt. Das diesjährige Motto lautet „Architektur für alle!“

Welche Objekte gezeigt werden, Adressen und Öffnungszeiten finden Besucher in einer Fotodatenbank unter www.aknw.de sowie in der App zum Tag der Architektur, die kostenlos angeboten wird.

Die Brücke, die von der Bahnhofsallee zur Phänomenta führt: Die Arbeiten an dem Bauwerk sollen in Kürze abgeschlossen werden, berichtete Architekt Linus Wortmann. Foto: Wolfgang Teipel
Die Brücke, die von der Bahnhofsallee zur Phänomenta führt: Die Arbeiten an dem Bauwerk sollen in Kürze abgeschlossen werden, berichtete Architekt Linus Wortmann. Foto: Wolfgang Teipel

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