Die meisten Unfälle passieren nach Angaben der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) morgens zwischen 7 und 8 Uhr. Foto: Feuerwehr Kierspe

Märkischer Kreis. Auf dem Weg zur Arbeit kracht’s am häufigsten zwischen sieben und acht Uhr morgens. Das zeigen Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). 2014 wurden ihr für diese Stunde fast 3.200 Wegeunfälle im Straßenverkehr gemeldet, etwa doppelt so viele wie für die Stunde davor und danach.

Sicher durch den dichten Verkehr

„Die Unfallhäufung zwischen sieben und acht Uhr hat natürlich damit zu tun, dass zu dieser Zeit besonders viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit sind und unterwegs viel los ist“, erklärt Lars Welk, Mobilitätsexperte der Berufsgenossenschaft. Gerade im dichten Verkehr ist besondere Vorsicht geboten. Die BGW rät:

  • Genügend Zeit einplanen. Das beginnt schon mit dem rechtzeitigen Aufstehen: Wer in Ruhe in den Tag startet, ist sicherer unterwegs als diejenigen, die abgehetzt ins Auto steigen. Und wer etwas früher losfährt als eigentlich nötig, kann auch bei Stop-and-Go entspannt bleiben.
  • An Kreuzungen und Einbiegungen besonders aufpassen. Dort passieren innerorts die meisten Unfälle.
  • Ausreichend Abstand halten. Zu dichtes Auffahren gehört statistisch mit zu den häufigsten Fehlern am Steuer.
  • Nicht vom Smartphone ablenken lassen. Nur mal schnell telefonisch etwas klären, eine SMS schreiben oder der WhatsApp-Gruppe antworten, kann im Straßenverkehr schnell schief gehen.
  • Auf die eigene Sichtbarkeit achten. Das gilt für alle Gruppen im Verkehr. Wer mit dem Auto oder dem Rad unterwegs ist, fährt am besten auch am Tag mit Licht. Auf dem Rad empfehlen sich zudem das Tragen großflächiger Reflektoren – gerade in der dunklen Jahreszeit.

Der Blitzer-Report

Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach Angaben der Polizei zu den Hauptunfallursachen. Daher setzt sie auch in der kommenden Woche ihre Einsätze mit mobilen geschwindigkeitsmessstellen fort. Hier die Vorplanung:

Montag, 28. Dezember: Lüdenscheid (Brügge) und Kierspe (B 54)

Dienstag, 29. Dezember: Schalksmühle und Lüdenscheid (Stadtmitte)

Mittwoch, 30. Dezember: Lüdenscheid, (B 229/Talstraße) und Schalksmühle

Donnerstag, 31. Dezember: Halver und Lüdenscheid (südliches Stadtgebiet)

Freitag, 1. Januar: keine Vorplanung

Samstag, 2. Januar: Werdohl

Sonntag, 3. Januar: Lüdenscheid (Zentrum) und Meinerzhagen

Darüber hinaus müssen Autofahrer im gesamten Kreisgebiet mit kurzfristigen Kontrollen rechnen.

Der Märkische Kreis richtet vom 28. bis 30. Dezember folgende mobile Messstellen ein:

28. Dezember: Schalksmühle

  • Zentrum
  • K 36
  • Waldesruh
  • Reeswinkel

29. Dezember: Nachrodt-Wiblingwerde

  • Wiblingwerde
  • B 236

29. Dezember: Altena

  • Zentrum
  • L 698

30. Dezember: Menden

  • Zentrum
  • Bösperde
  • B 7

28. Dezember: Meinerzhagen

  • L 323
  • Zentrum
  • B 54

29. Dezember: Lüdenscheid

  • Buckesfeld
  • Kalve
  • L 561
  • Zentrum

30. Dezember: Halver

  • Oberbrügge
  • L 528
  • L 868

 

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