Kutschentag im Freilichtmuseum Hagen: Foto: LWL/Uta Wenning-Kuschel

Hagen (lwl/tach). Am Sonntag, 31. Juli  lädt  der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum Kutschentag ins Hagener Freilichtmuseum, Mäckingerbach, ein. Ab 11 Uhr sind die Kutschen auf verschiedenen Plätzen und beim Fahren im Museum zu sehen. Wer mit dem Pkw anreist, sollte Selbecker Straße 200 in Hagen in sein Navigationsgerät eingeben.

Darüber hinaus teilt der LWL zum Kutschentag mit:

Pferde- und Hundekutschen zu sehen

Es gibt etliche Gelegenheiten mit den Kutschern zu sprechen und die Gespanne zu begutachten. Ab 13 Uhr treffen sich die Kutschen zur offiziellen Präsentation auf der Wiese vor dem Schmiedemuseum. Hier können die Besucher alle Kutschen und Pferde gleichzeitig und aus nächster Nähe zu betrachten. Vom kleinen Shetlandpony bis zum mächtigen Friesenpferd von der Trainingskutsche bis zum Landauer wird alles vertreten sein. Der Kutschenexperte stellt die Kutschen mit ihren einzelnen Gespannen, die unterschiedlichen Pferderassen und Kutschentypen vor. Auch 10 Hundekutschen sind mit von der Partie, einige davon mit klassischer Hundeanspannung. Ein kleines Showprogramm präsentiert auch noch andere Aspekte zur Arbeit mit Pferden. Nach der Präsentation starten alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Kutschenkorso durch das Freilichtmuseum.

Hufschmied und Tierosteopath sind vor Ort

Beim Zuschauen und auch zwischendurch bei persönlichen Gesprächen haben die Besucher Gelegenheit, sich mit dieser Art Pferdesport bekannt zu machen. Zusätzlich ist an diesem Tag ein Hufschmied mit seinen Pferden vor Ort und führt sein Handwerk vor. Weitere Informationen rund um das Pferd bietet ein Tierosteopath an, er stellt seine speziellen manuellen Therapien für Pferde vor. Ein auf Pferde und Hunde spezialisierte Tierfotograf bietet ein Fotoshooting für die vierbeinigen, besten Freunde an. Dazu gibt es noch einige Stände mit praktischem und modischem Zubehör für Ross und Reiter. Darüber hinaus haben die jungen Besucher die Möglichkeit, auf Ponys im Museum zu reiten.

Züchtergemeinschaften stellen besondere Rassen wor

Bis in die 1950er und 1960er Jahre hinein waren unterschiedliche  Pferderassen als Zugpferde noch relativ häufig zu sehen, zuletzt meist nur noch zu Reklamezwecken, wie beispielsweise Kaltblüter bei Bierauslieferungen für Brauereien. Heute werden die meisten Pferderassen selten als Nutztiere gehalten. Einige Hobby-Züchter und Hobby-Halter haben sich aber inzwischen zu Interessengemeinschaften zusammengeschlossen, um die verschiedenen, teilweise seltenen Rassen zu erhalten. Sie schätzen die Geschicklichkeit und das Können der Pferde nicht nur beim Reiten oder vor Kutschen, sondern auch in den Bereichen Wald- und Feldarbeit.

Horsepainting Vorführung

Darüber hinaus teilt das Freilichtmuseum mit, dass beim Kutschentag erstmalig die Grafikerin Marlies Brinker aus Rheine zu Gast ist: „Sie stellt „Horsepainting“ vor. Sie hat einen Entwurf gestaltet und malt vor den Augen der Besucher ein Pferd an.“

Links zum Thema

Webpräsenz LWL-Freilichtmuseum Hagen

Webpräsenz der Anbieterin Horsepainting

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