Am 22. August veranstalten die Jusos im "Eigenart" wieder das Festival "Rock for paece". Foto: Jan Lehmann

Lüdenscheid. Am 22. August findet erneut das Festival „Rock for Peace“ im Eigenart statt. Los geht es ab 20 Uhr. Veranstalter sind die Lüdenscheider Jusos. Sie suchen noch Bands, die Zeit und Lust haben gemeinsam mit ihnen für eine bessere Welt zu rocken. Wer sich beteiligen möchte, kann sich über die Facebook-Seite https://www.facebook.com/jusosluedenscheid an oder mit einer E-Mail an dominik.hass@web.de melden.

Jede Band ist gern gesehen, wichtig ist nur, dass sie rockt. Natürlich wird der Erlös der Eintrittsgelder bei „Rock for peace“ wieder zu 100 Prozent gespendet. Das „Rock for peace“ hat in Lüdenscheid schon eine lange Tradition. Seit vielen Jahren bieten die Jusos Bands eine Auftrittsmöglichkeit und probieren dabei jedes Jahr ein bisschen die Welt zu verbessern. Letztes Jahr kamen 744 Euro für syrische Flüchtlinge zusammen.

Einnahmen gehen an die Hardcore Help Foundation

In diesem Jahr gehen die Einnahmen von „Rock for peace“ zu 100 Prozent an die Hardcore Help Foundation (HHF). HHF ist eine humanitäre Hilfsorganisation ohne Eigenprofit mit Sitz in Lüdenscheid. Sie unterstützt verschiedene Projekte in und außerhalb Deutschlands. Die Jusos möchten in diesem Jahr vor allem das Wasserfilterprojekt in Kenia unterstützen. In Kenia haben nur 40 Prozent der Einwohner Zugriff auf sauberes Wasser. Das führt zu enormen hygienischen und gesundheitlichen Problemen. Mit sauberem Wasser soll der Grundstein für ein besseres Leben gelegt werden. Da Wassermangel oft auch ein Grund für Konflikte in der Welt ist, wollen die Jusos dieses Projekt tatkräftig Projekt unterstützen.

Die Haushalte erhalten Wasserfilter, die rein äußerlich wie zwei blaue Eimer aussehen.
Die Haushalte erhalten Wasserfilter, die rein äußerlich wie zwei blaue Eimer aussehen.

Wie ist Hilfe möglich?

Jeder Haushalt bekommt seinen eigenen Wasserfilter, der rein äußerlich nur aus zwei Eimern besteht. Das Wasser durchläuft die Filter und kann sauber gezapft werden.

Wie funktionieren die Filter?

Zwei zehn Liter Eimer werden übereinander gesteckt. Im Oberen befindet sich ein Reinigungsstein mit einem Stoffnetz darüber. Das Netz hält grobe Partikel vom weiterfließen ab, der Stein enthält Chemikalien, die das Wasser so reinigen, dass es mit unserem Leitungswasser vergleichbar ist. Der Stein muss nach einiger Zeit ausgewechselt werden, kostet aber lediglich um die zwei Dollar. Auch finanziell werden die Familien entlastet, denn teure Medikamente müssten weniger gekauft werden. Oft führte das verschmutze Wasser zu Krankheiten, die wenn überhaupt nur mit teuren Medikamenten behandelt werden könnten.

 

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