Klinikdirektor Prof. Dr. Heiko Alfke und Oberärztin Dorothea Brachthäuser setzen mit dem neuen 3D-Mammografiesystem neueste Technik ein. Foto: Klinikum Hellersen

Lüdenscheid. Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Die Diagnose bedeutet für die Betroffenen oft erstmal einen großen Einschnitt verbunden mit  Angst und Unsicherheiten. Der 8. Lüdenscheider Brustkrebstag möchte am 2. November im Seminarzentrum (Haus 7) des Klinikums Lüdenscheid von 14.30 bis 17.30 Uhr  Betroffene und Angehörige über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aufklären, beraten und informieren. Denn: Frühzeitig erkannt und behandelt sind die Heilungschancen gut.

Alternativen zu Operation und Chemotherapie?

Gibt es Alternativen zu Operation und Chemotherapie? Ist die zentrale Frage auf dem diesjährigen Brustkrebstag. Stichwort: Genexpressionstests. Dabei handelt es sich um ein diagnostisches Werkzeug mit dem man herausfinden kann, ob bei einer Patientin eine Chemotherapie nötig ist, denn Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs.

Weitere Schwerpunktthemen in diesem Jahr sind:  Einblicke in die operativen Möglichkeiten des Brustaufbaus. Hier gibt PD. Dr. Stéphane Stahl, Direktor der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Klinikum Lüdenscheid, Anhaltspunkte für eine persönliche Entscheidung. Dr. Roxana Axentiev, Oberärztin in der Frauenklinik, geht der Frage  auf den Grund, ob der Wächterlymphknoten immer mit operiert werden muss und stellt die operative InSeMa-Studie vor. Über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten des Lymphödems wird in einem weiteren Vortrag referiert.

Buntes Programm

Neben den medizinischen Vorträgen lädt ein buntes Programm die Besucher ein, sich umfangreich zu informieren. Interessierte können beispielweise Einblicke in die Aromatherapie gewinnen und in Entspannungstherapien und Achtsamkeitsübungen angeleitet werden. Das Sanitätshaus Emmerich und das Perückenstudio des Friseursalons Bubert sowie zahlreiche Infostände runden das vielfältige Angebot ab.

Ärzte, Brustschwestern und die Mitglieder der Selbsthilfegruppe nehmen sich gerne Zeit, um Fragen zu beantworten und Gespräche zu führen. Ein leckeres Kuchenbuffet von den Frauen der Selbsthilfegruppe lädt außerdem zum Verweilen ein.

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