Foto: nrw.mehr-demokratie.de

Plettenberg. Die Einrichtung einer strukturierten Bürgerbeteiligung in Plettenberg nimmt Fahrt auf. Bisher haben sich laut Bürgermeister Ulrich Schulte mehr als zehn Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse angemeldet, am vorbereitenden Arbeitskreis teilzunehmen. Dieser wird am 14. Februar im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Rathaus gebildet und die Rahmenbedingungen für die Bürgerbeteiligung in Plettenberg festlegen. Bis dahin können sich Bürger/-innen als Kandidaten zur Wahl in den Arbeitskreis melden.

Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 14. Februar, ab 18 Uhr im Ratssaal statt. Hanns-Jörg Sippel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Mitarbeit in Bonn, informiert zunächst über Bürgerbeteiligung, wie sie von seiner Institution praktiziert und gefördert wird. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden dann die Bürger/-innen für den Arbeitskreis gewählt. Bis zu diesem Zeitpunkt können sich auch Kurzentschlossene noch als Kandidaten aufstellen. Besser wäre aber eine formlose Kurzbewerbung vorab per Telefon (02391/923109), Fax (02391/923128) oder E-Mail (m.steinhoff@plettenberg.de). Fünf Bürger/-innen werden stimmberechtigt in den Arbeitskreis gewählt.

Arbeitskreis mit Bürgern, Politikern und Verwaltung

Der Arbeitskreis Bürgerbeteiligung wird komplettiert durch fünf ebenfalls stimmberechtigte Ratsmitglieder: Renate Chowanetz (SPD), Patrick Hansmann (CDU), Carsten Hellwig (FDP), Klaus Salscheider (PWG) und Diethardt Küppers (parteilos), den Bürgermeister Ulrich Schulte (stimmberechtigt) sowie drei Mitarbeiter/-innen der Stadtverwaltung in beratender Funktion.

„Die Aufgabe des Arbeitskreises wird es sein, in etwa einem halben Jahr die Spielregeln für die Bürgerbeteiligung aufzustellen“, erklärt Ulrich Schulte. Auf jeden Fall noch in diesem Jahr solle die Bürgerbeteiligung in ihrer neuen Form beginnen. „Es sollen Zusammenkünfte sein, bei denen die Interessierten die Möglichkeit haben, sich auszutauschen, Ideen und Vorschläge anzubringen und Themen besprechen, die sie beschäftigen.“ Damit sollen die Plettenberger mehr Gehör in der Kommunalpolitik bekommen.

Von dieser Form der Bürgerbeteiligung nicht berührt wird die gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung z.B. bei Planverfahren und Straßenerneuerungen.

Video-Erklärung

Auf der städtischen Homepage finden sich weitere Informationen zum Thema „strukturierte Bürgerbeteiligung“ und im folgenden Video vom Stadtmarketing Plettenberg erklärt Ulrich Schulte, wie die Bürgerbeteiligung funktioniert.

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