Der Turnierplatz ist immer wieder Anziehungspunkt für die Massen. Foto: piffikus/Märkischer Kreis

Altena (pmk) – Los geht’s mit einem Highlight gleich zur Eröffnung des Mittelalterfests am Freitagabend: Ab 18 Uhr wird auf Burg Altena die „Nacht der Gaukler“ gefeiert. Dabei geben sich alle am Festival beteiligten Jongleure, Gaukler, Akrobaten in den alten Gemäuern der Burg die Ehre – und eine Kostprobe ihres Könnens. Sie verwandeln den Burghof in einen bunten Platz voller Magie, Humor und Akrobatik. Ab 19 Uhr rocken „Versengold“ und „WirrWahr“ – die Spielleute zwischen Wahnsinn und Wahrheit – die Natursteinbühne.

Am Samstag und Sonntag ergreift das mittelalterliche Treiben von der ganzen Stadt Besitz: Auf der Lennepromenade, in der Innenstadt, im Deutschen Drahtmuseum und auf Burg Altena erwartet die Besucher das mal rauhe, mal humorige Leben vergangener Zeiten.
Auf dem großen Turnierplatz werden Kämpfe per Pferd ausgetragen, erstmals von den erfahrenen Reitern und Schauspielern von „xXx-showteam“, die sich auf historische Veranstaltungen spezialisiert haben.

Gleich daneben führt den Weg durch den mittelalterlichen Orient: Wo es so herrlich nach Gewürzen duftet, gemütliche Hocker zu einer Pause mit einem Glas frisch gebrühtem Tee einladen, scheint Aladins Wunderlampe nicht weit zu sein. Wer mag, kann Gebäck und Tees kosten und dabei den Mutigen zuschauen, die auf dem Kamel ihre Runde drehen. Auf der Sandbühne geben Feuergaukler und Bauchtänzerinnen einen Einblick in die orientalischen Künste und Vergnügen des Mittelalters.

Auch darum herum wird ein Programm geboten, das seinesgleichen sucht: mit alter Hand-werkskunst, Marktständen, rustikalen Speisen, Musik, Spiel, Gaukelei und Narretei. Mit dabei sind Kasper und Lupus, die Schmierenkomödianten, Shri Magada, Capud Draconis, Kulturgut & Heidweilers, Lutzelot und viele, viele andere Top-Acts der Mittelalterszene.
Am Samstag und Sonntag, jeweils um 13 Uhr, wird der Umzug des Marktvolkes zu einem klei-nen Spektakel, der über den Markt und durch die Altenaer Innenstadt führt. Die örtlichen Geschäfte laden das gesamte Wochenende über zum Mittelalter-Shoppen in besonderem Ambiente ein. Dafür wird in diesem Jahr erstmals auch die Innenstadt mit einer Greifvogelshow sowie Handwerksständen in das bunte Treiben direkt mit einbezogen.

Für die jungen Besucher des Mittelaltermarktes gibt es in diesem Jahr eine ganz besondere Herausforderung: Sie können Teil von König Artus Tafelrunde werden. Dazu müssen auf dem Marktgelände, in der Innenstadt und am Deutschen Drahtmuseum einige ritterliche Aufgaben erfüllt werden. Wer alle besteht, kann sich zum Abschluss auf der Burg zum Ritter schlagen lassen. Die Burg ist an allen Tagen natürlich auch mit dem neuen Erlebnisaufzug direkt von der Innenstadt aus zu erreichen.
Wer es ritterlich, feurig und rockig mag, darf den Samstagabend nicht verpassen. Nach dem Nacht-Ritterturnier um 20 Uhr mit anschließendem Feuerumzug sind „Tanzwut“ der Headliner auf der großen Mittelalter-Bühne am Lenne-Ufer: Unverkennbare Dudelsackmelodien, tanzbare Rhythmen und einprägsame Gesänge, getragen von Teufels charismatischer Stimme, werden die Zuschauer in ihren Bann ziehen. „Tanzwut“ schöpft dabei aus einem großen Repertoire an mittelalterlichem Liedgut, das wieder entdeckt, bearbeitet und geschaffen wurde – und die Tanzwut ausruft. Mächtige Pauken und Trommeln, laute Sackpfeifen und Schalmeien erzeugen nicht nur auf, sondern auch vor der Bühne ein Feuerwerk an Emotionen. So empfiehlt sich zu den mittelalterlichen Klängen der Band, was Teufel seit jeher als Reaktion nahelegt: „Lasst uns durchdrehen!“

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