Holzverarbeitung ist eine Handwerkskunst, die Sonntag auf der Burg zu erleben ist. Foto: Michelle Wolzenburg/Märkischer Kreis

Altena. Der Dortmunder Verein „Elffeast e.V.“ präsentiert am Sonntag, 27. September, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr alte Handwerkskünste im Rahmen der Reihe „Zeitsprung“ auf der Burg Altena. Die Besucher können einem Holzschnitzer, der nach altem Vorbild eine Truhe anfertigt, bei der Arbeit über die Schulter schauen oder sich selbst im Punzieren von Leder üben. Auch Wollveredelung von Hand, Wollverarbeitung sowie Leder- und Holzarbeiten werden im oberen Burghof gezeigt.

Die Museen des Märkischen Kreises auf der Burg Altena laden außerdem zu offenen Führungen ein. Um 12, 14 und 16 Uhr werden die Highlights der Dauerausstellung wie beispielsweise die Ahnengalerie der Grafen von der Mark, die wertvollen Altäre und der Taufstein in der Kapelle oder die Rüstungen und Waffen und die erste Jugendherberge fachkundig erklärt. Auch die Ausstellung „Mensch – Raum – Licht“ mit Plastiken von Stefanie Welk kann auf der Burg und im Deutschen Drahtmuseum noch bis zum 18. Oktober besucht werden. Zu zahlen ist dann nur der Museumseintrittspreis.

Der „Elffeast e.V.“ beschäftigt sich mit historischer Gewandung und der Darstellung von Handwerkskünsten aus verschiedenen Epochen, aber auch mit der höfischen Lebensweise. So gehören auch die Zerstreuungen aus alter Zeit, historische Tänze, zum Repertoire des Vereins. In der geselligen Runde wurde damals musiziert und Geschichten erzählt. So wird auch auf der Burg der Tag mit Märchenerzählungen und Harfenmusik stilecht untermalt.

Der Fachdienst Kultur und Tourismus des Märkischen Kreises hatte die „Zeitsprung“-Reihe im vergangenen Jahr nach der Eröffnung des Erlebnisaufzuges ins Leben gerufen und präsentiert im oberen Burghof den Besuchern an verschiedenen Terminen von Mai bis September Einblicke in frühere Zeiten.

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