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Hagen. Mit einer aktuellen Warnmeldung vor Taschendieben wendet sich die Polizei an die Öffentlichkeit. Zurzeit ermittelt die Kripo in 22 Fällen, bei denen Fahrgäste in Linienbussen Opfer eines Taschendiebstahls wurden.

Gedrängel bei den Stehplätzen wird ausgenutzt

In der Polizei-Warnung heißt es unter anderem: „Dies ist an sich kein neues Phänomen. Bislang nutzen die gewieften Diebe immer das Gedrängel beim Einsteigen in den Bus. Vor dieser Masche wurde noch im letzten Jahr ausdrücklich gewarnt. Offensichtlich hat die Warnung auch bei den Taschendieben zu einem Umdenken geführt. Die Täter schlagen nach neuen Erkenntnissen nun nämlich innerhalb der Busse zu. Dabei nutzen die Diebe das Gedränge in sehr vollen Bussen im Bereich der Stehplätze vor den Türen, um den Leuten die Portemonnaies oder Handys aus der Tasche oder Handtasche zu ziehen. Die Opfer bemerken die Taten meistens erst nach dem Aussteigen beim Bezahl-Versuch in Geschäften oder aber zu Hause.

Verdacht gegen osteuropäisch aussehende Frauen

Daher sind die Ermittlungsmöglichkeiten der Kripo hier sehr eingeschränkt. Auch die Aussagen hinsichtlich möglicher Täter sind meistens dürftig. Häufig wird aber ein Verdacht gegen südosteuropäisch aussehende Frauen geäußert, die im Bus im Gedrängel neben den Opfern gestanden haben.“

Polizei: „Verdächtiges sofort melden!“

Daher warnt die Polizei: „Seien Sie aufmerksam! Achten Sie auf ihre Handtaschen und lose in den Jacken getragenen Handys! Melden Sie dem Fahrpersonal, wenn Sie Verdächtiges beobachtet haben!“

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