Katja Fernholz-Bernecker, Astrid Höller -Hewitt, Maidi Langebartels, Guido Pieper, Franz Schulte-Huermann, Jörg Skorupa und Bürgermeister Dieter Dzewas stellten die Aktion zum Stadtjubiläum am 5. Oktober vor. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. „Lüdenscheid singt und klingt“: Bei einer einmaligen Aktion am 30. Juni 2018 soll anlässlich des 750-jährigen Stadtjubiläums überall Musik ertönen. Bei den 20 oder mehr Mini-Konzerten soll vor allem ein Song zu hören sein. „Ja, das ist Lüdenscheid“. Chorleiterin Maidi Langebartels hat den eingängigen Text mit einer flotten Melodie versehen. Bei der Premiere während einer Pressekonferenz am 5. Oktober, summte Bürgermeister Dieter Dzewas schon ganz passabel mit.

„Öffentliches Singen ist ja groß im Kommen“, sagte der Rathaus-Chef. Er ist gespannt, wer am 30. Juni zum Instrument greift oder seine Stimme ertönen lässt.

Musikschule organisiert den Tag

Die Organisation der Veranstaltung hat die städtische Musikschule übernommen. Auf ihrer Homepage können sich Interessenten unter https://portal.citkomm.de/luedenscheid/formsolutionsservice/call/82 ab sofort anmelden. In Kürze werden auch Flyer mit den Teilnahmebedingungen und Anmeldebogen erhältlich sein. Auf der Rückseite sind Noten und Text von „Ja, das ist Lüdenscheid“ abgedruckt. Beim Neujahrsempfang 2018 soll der Song erstmals offiziell erklingen.

Von Bürgern für Bürger

„Das Motto des Stadtfestes lautet ja ‚von Bürgern für Bürger‘, sagte Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann bei der Vorstellung der Aktion. „Wir wollen keine Superstars verpflichten. Jeder, der sich berufen fühlt, kann an diesem Tag in der Stadt Musik machen.“ Dabei zählt der von Maidi Langebartels komponierte Song zum Pflichtprogramm. Und auch die Europahymne „Freude, schöner Götterfunken“, soll überall erklingen.

Schon 20 Orte ausgewählt

Klingt nicht schlecht: In der Musikschule gab’s am 5. Oktober eine erste Kostprobe von „Ja, das ist Lüdenscheid“. Foto: Wolfgang Teipel

Die Fäden für die Aktion laufen beim Team um Katja Fernholz-Bernecker zusammen. So sind schon rund 20 Plätze in der Stadt ausgewählt worden, an denen Solisten, kleinere und auch größere Ensembles gefahrlos auftreten können. Nicht ausgeschlossen ist, dass noch weitere hinzukommen. „Wer eine Gruppe oder einen Solisten bei sich musizieren lassen möchte, ist bei der Aktion ebenfalls herzlich willkommen“, sagt Katja Fernholz Bernecker. So könnten sich nicht nur Musiker und Sänger anmelden, sondern auch Interessenten, die einen Platz für den großen Lüdenscheider Musiktag zur Verfügung stellen möchten.

Improvisieren oder weitere Strophen

Kitas, Schulen, Chöre, Bands, alle können mitmachen. Wichtig: Alle sollten ohne Technik oder mit möglichst wenig Ausrüstung auskommen. „Vielleicht gründen sich ja eigens zu diesem Anlass Ensembles“, hofft der Bürgermeister. „Das würde unserer reichen Musikszene nochmals einen Schub geben.“

Maidi Langebartels sieht ihren Song als Impuls. „Jeder der möchte, kann über ihn improvisieren, weitere Strophen hinzufügen oder was auch immer“, sagt sie. Ihr Wunsch und der der Organisatoren ist klar: „Das muss der Ohrwurm für 2018 werden.“

 

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