Friedensbesuch in Büchel Hagen/Blüchel. In Büchel in der idyllischen Eifel lagern zwanzig Atomwaffen. Seit dem 26. März findet dort eine symbolische Dauerblockade statt, die bis zum 9. August, dem Tag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, dauern soll. Am 16. Juli beteiligten sich auch Mitglieder der Friedensbewegung aus Hagen und Umgebung an der Aktion. Die Atomwaffen im „Fliegerhorst Büchel“, wenige Kilometer entfernt vom touristischen Cochem an der Mosel, lagern dort einsatzbereit, berichten die AktionsteilnehmerInnen. Auf Befehl - im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO - könnten sie durch Bundeswehr-Piloten mit deutschen Tornado-Kampfjets ins Zielgebiet geflogen werden. Außerdem weist die Fridensgruppe darauf hin, "dass diese Massenvernichtungswaffen ab 2020 durch neue zielgenauere US- Atombomben kostspielig aufgerüstet werden sollen". Und das, "obwohl am 26. März 2010 der Bundestag in einen überparteilichen Beschluss die Bundesregierung aufforderte, auf den Abzug dieser Atombomben hinzuwirken!".  Damit das nicht in Vergessenheit gerät, so die Friedensgruppe mit Hinweis auf die bisherigen und künftigen Aktionen in diesem Jahr, "werden deutliche Zeichen der Friedensbewegung" zu sehen sein. "Vor der Heimreise werden die künstlerischen, friedens- oder frauenpolitischen, religiösen wie nichtreligiösen Symbole der Teilnehmenden auf einem Grundstück beim Kreisel zum Fliegerhorst nahe der Bundesstraße dauerhaft und gut sichtbar aufgestellt werden. Auf diese Weise entsteht eine dauerhafte Friedenswiese." Matthias Wagner, Netty Müller-Grosse, Ruth Sauerwein und Gertrud Nehls vor dem Fliegerhorst Büchel

Hagen/Büchel. In Büchel, in der Eifel, lagern zwanzig Atomwaffen. Seit dem 26. März findet dort eine symbolische Dauerblockade statt, die bis zum 9. August, dem Tag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki, dauern soll. Am 16. Juli beteiligten sich auch Mitglieder der Friedensbewegung aus Hagen und Umgebung an der Aktion.

Die Atomwaffen im „Fliegerhorst Büchel“, wenige Kilometer entfernt vom touristischen Cochem an der Mosel, lagern dort einsatzbereit, berichten die AktionsteilnehmerInnen. Auf Befehl – im Rahmen der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO – könnten sie durch Bundeswehr-Piloten mit deutschen Tornado-Kampfjets in ein Zielgebiet geflogen werden.

Außerdem weist die Fridensgruppe darauf hin, „dass diese Massenvernichtungswaffen ab 2020 durch neue zielgenauere US- Atombomben kostspielig aufgerüstet werden sollen“. Und das, „obwohl am 26. März 2010 der Bundestag in einen überparteilichen Beschluss die Bundesregierung aufforderte, auf den Abzug dieser Atombomben hinzuwirken!“.

Damit das nicht in Vergessenheit gerät, so die Friedensgruppe mit Hinweis auf die bisherigen und künftigen Aktionen in diesem Jahr, „werden deutliche Zeichen der Friedensbewegung“ zu sehen sein. „Vor der Heimreise werden die künstlerischen, friedens- oder frauenpolitischen, religiösen wie nichtreligiösen Symbole der Teilnehmenden auf einem Grundstück beim Kreisel zum Fliegerhorst nahe der Bundesstraße dauerhaft und gut sichtbar aufgestellt werden. Auf diese Weise entsteht eine dauerhafte Friedenswiese.“

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