Zurzeit kann es vermehrt zu Verkehrsunfällen durch Kollisionen mit Wild kommen. Darauf weist der Märkische Kreis hin. Die Paarungszeit – auch Blattzeit genannt – der Rehe dauert von Juli bis Ende August. Gerade im August ist daher im Straßenverkehr besondere Vorsicht geboten. In dieser Zeit konzentriert sich das sonst recht scheue Wild auf die Fortpflanzung und verliert jede Vorsicht.
Zwar sind mittlerweile an waldreichen Straßen Wildwarner in Form von CDs, Folienstreifen oder Reflektoren angebracht worden um die Autofahrer besonders aufmerksam zu machen und das Wild von den Straßen fernzuhalten, doch tritt nach einiger Zeit auch hier ein gewisser Gewöhnungseffekt ein, sodass diese Maßnahmen nicht mehr als akute Warnung wahrgenommen werden.



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Seit über einem Jahr werden blaue Reflektoren an den Straßenbegrenzungspfählen installiert. Forschungen haben ergeben, dass Rehe zwar Rottöne nicht erkennen können, sie allerdings eine Wahrnehmung für blaue Farben haben. Daher sollen die blauen Reflektoren Autofahrer und Wild warnen.

Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, die Geschwindigkeit anzupassen, Bremsbereitschaft den Licht- und Wetterverhältnisse anzupassen und die Aufmerksamkeit besonders in ländlichen Regionen wie dem Märkischen Kreis selbstverständlich auf die Straße und deren angrenzende Flächen wie Wald und Feld zu richten, um vorausschauend Verkehrsunfällen entgegenwirken zu können. (pmk)

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