Das Osterei als Popstar: Diese Kreation präsentierte Marianne Lüttgenau 2014. Sie hat das Ei "Hugo" getauft.

Halver. Die Welt der Ostereier – sie reicht von fein ziselierten kleinen Kunstwerken in schlesischer Kratztechnik über Hühner- und Entenprodukte mit lustigen Loriot-Motiven, Katzen, Hasen bis zu Eiern mit bunten geometrischen Mustern. Im Kosmos der Schmuckeier gibt es nichts, was es nichts gibt. Im Halveraner Heimatmuseum tauchten am Samstag und Sonntag Besucher aus Nah und Fern in dieses Universum ein. Mittendrin: Marianne Lüttgenau.



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Super-Ei „Hugo“ ist unverkäuflich

Sie war die Rekordhalterin beim 23. Halveraner Ostereiermarkt. Zum 19. Mal hat sie bereits ihren Stand im Museum an der Von-Vincke-Straße aufgebaut. Da kann sich die Rentnerin aus Wipperfürth auch schon mal einen kleinen Scherz erlauben. Selbstverständlich in Form eines Eis. Zusammen mit einer anderen Ausstellerin hat sie das Wunderwerk getaucht. Es heißt Hugo. „Unverkäuflich“, wiegelt Marianne Lüttgenau gleich ab.

Eine Parade aus Ostereiern und keins gleicht dem anderem. Foto: Wolfgang Teipel
Eine Parade aus Ostereiern und keins gleicht dem anderem. Foto: Wolfgang Teipel

Nicht nur sie hat sich in das Ei mit dem struppigen Haarschopf und der Sonnenbrille mit massiver gelber Fassung verliebt. „Ich glaube, es ist eine Mischung aus Elvis Presley und Michael Jackson“, lacht die Wipperfürtherin. So wird das Ei zum Popstar. Beim Halveraner Ostereiermarkt gibt es eben nichts, was es nicht gibt. „Für nächstes Jahr habe ich mir schon wieder etwas Neues ausgedacht“, schmunzelt sie.

Ei mit Falkenmotiv ging nach Dubai

Die kunstvoll bearbeiteten Eier der Wipperfürtherin haben Liebhaber in aller Welt. Im vergangenen Jahr  versendete sie ein Straußenei mit einem Falkenmotiv nach Dubai. Eine Auftragsarbeit. Es ist sogar heil in den Arabischen Emiraten angekommen. Ihre Spezialität sind Vogelmotive. Rund 200 Eier hat sie dabei. Keins gleicht dem anderen.

20 Aussteller im Heimatmuseum

20 Aussteller zeigten am Samstag und Sonntag ihre filigranen Kunstwerke. „Wir sehen wieder viele auswärtige Besucher“, freute sich Rudi Olson vom Halveraner Heimatverein. Zusammen mit Peter Bell, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Heimatvereins, sorgte er wieder für den reibungslosen Ablauf. Bis Sonntagmittag zählte er bereits über 600 Gäste.

Aussteller und Besucher konnten sich in der Cafeteria versorgen. „Der Kartoffelsalat, einfach einmalig“, schwärmte ihre Ausstellerin. Kein Wunder. „Genau so macht ihn mein Mann.“ Und der, wie könnte es anders sein, verwendet bei der Zubereitung selbstverständlich Eier . . .

 

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