Übergabe der Baugenehmigung durch BM Dieter Dzewas, Lüdenscheid (Mitte) an Gerhard Schmier, MVG-Geschäftsführer (rechts) und Karsten Meininghaus (Vorsitzender des Aufsichtsrates MVG). Foto: MVG

Lüdenscheid. Die MVG und ihre Beschäftigten erwarten eine der größten Herausforderungen seit ihrer Gründung 1975 als ÖPNV-Unternehmen im Märkischen Kreis. Noch nie in der Ära der MVG und auch ihrer Vorgängergesellschaften wurde eine Betriebsstelle im laufenden Betrieb / unter laufendem Rad komplett abgerissen und völlig neu aufgebaut.

Ein Großteil des Betriebsstellengebäudes stammt aus dem Jahr 1956, ein späterer Anbau aus dem Jahr 1967. Die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter und die technischen Anforderungen an eine moderne Werkstatt und Wartung – nicht zuletzt aufgrund einer vollkommen veränderten Fahrzeugtechnik – sind schon lange nicht mehr zeitgemäß. Gleiches gilt für die Energie- und Heizungsanlagen.

 Blick vom Dach der Verwaltung auf die Betriebsstelle, Juli 2014. Foto: MVG
Blick vom Dach der Verwaltung auf die Betriebsstelle, Juli 2014. Foto: MVG

Der Neubau der Betriebsstelle in Lüdenscheid wirkt sich auf den Betriebsablauf der MVG im gesamten Märkischen Kreis aus, da Arbeiten aus der Betriebsstelle Lüdenscheid auf die Betriebsstellen Iserlohn-Calle und Plettenberg verlagert werden müssen. Flexibilität, Kooperation und „Zusammenrücken“ in einer neuen Dimension werden das Miteinander der MVG-Beschäftigten in den nächsten Monaten prägen.

Bürgermeister Dieter Dzewas, Lüdenscheid, wird am kommenden Montag (4. August) die Baugenehmigung offiziell an Geschäftsführer Gerhard Schmier überreichen, der im Beisein von Karsten Meininghaus (Vorsitzender des Aufsichtsrates) schon auf den Start der Baumaßnahme blickt. Ab Ende September 2014 wird die heutige Betriebsstelle in verschiedenen Abschnitten dem Erdboden gleich gemacht und anschließend neu gebaut. Die neue Betriebsstelle soll im Dezember 2015 fertiggestellt sein – die Kosten für Abriss und Neubau betragen 11,5 Mio. Euro.

Planskizze des Neubaus aus Blickrichtung von der Dammstraße. Foto: MVG
Planskizze des Neubaus aus Blickrichtung von der Dammstraße. Foto: MVG

Nach Abschluss der Großbaustelle wird die Betriebsstelle vernünftige arbeitsmedizinische Bedingungen für ihre Mitarbeiter bieten. Sie wird sich auf dem neuesten Stand der Technik zeigen und auch zeitgemäß und nachhaltig energetisch saniert sein.

Bewohner in der Nachbarschaft dürfte zudem die geringere Lärmentwicklung freuen. Kein Bus startet morgens mehr draußen, alle kommen aus der neuen, größeren Wagenhalle und fahren entlang einer zusätzlichen Lärmschutzwand.

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