Für die Badestelle Windebruch ist eine abgespeckte Variante vorgesehen. Foto: Wolfgang Teipel

Meinerzhagen. Ein breitgefächertes Themenspektrum erwartet die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt, die am 13. September zusammenkommen: Sie erhalten umfangreiche Informationen zur Aufwertung des Naherholungsbereichs Listersee, zum Breitbandausbau für Privathaushalte und Gewerbe sowie zum Energiesparprogramm Fifty-Fifty, das nun gemeinsam mit städtischen Schulen eingeführt wird. Auch weitere Planungen für die Bereiche „Fumberg/Butmicke“ sowie die Ortslage Hardenberg stehen auf der Tagesordnung.

Neue AWO-Kindertagesstätte

Zwischen der Straße nach Butmicke und der Straße „Im Brannten“ nördlich des Schullandheims soll ein inklusiver Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt entstehen. Im Planungsprozess für dieses Projekt ist man nun einen wichtigen Schritt weiter: Der Satzungsentwurf zur Einbeziehung der entsprechenden Fläche in den im Zusammenhang bebauten Bereich hatte nach Beschluss des Rates nun für einen Monat öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegen. Nachdem einige Hinweise bei der Stadt eingegangen und geprüft worden waren, besteht der nächste Schritt in der Empfehlung an Haupt- und Finanzausschuss und anschließend den Rat, die Satzung zu beschließen und auf diese Weise das Baurecht für die Errichtung eines Kindergartens und Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge zu schaffen.

Badestelle Windebruch

Als ein Teil des Regionale 2013-Projekts „Naturerlebnisgebiet Biggesee-Listersee“ / „Sauerland-Seen“ hatte die Stadtverwaltung den Ausbau der Badestelle in Windebruch unter Inanspruchnahme von Fördermitteln geplant, um Windebruch und die Listertalsperre weiter als Freizeit- und Naherholungsgebiet für Ausflügler und Touristen aufzuwerten.

Eine lang ausstehende wasserrechtliche Erlaubnis für die vorgesehene künstliche Anlandung der Halbinsel und die fehlende Bereitstellung der notwendigen Menge unbelasteten Bodens führten jedoch dazu, dass die Maßnahme nicht im befristeten Förderzeitraum umgesetzt werden konnte. Hinzu kommt, dass der Fuß- bzw. Radweg, der als Verbindung zwischen Parkplatz und Badestelle zwingend notwendig wäre, seitens Straßen.NRW bis heute nicht errichtet worden ist.

Abgespeckte Variante

Daher soll im Ausschuss eine reduzierte Variante vorgestellt werden, nach der kleinere Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Dazu gehören der Ausbau der Toilettenanlage und Errichtung einer Umkleidekabine auf gepflastertem Untergrund, das Aufstellen einer Sitzgruppe sowie zweier bequemer Ruhebänke und eine kleinere Erweiterung der Liegefläche mit Ergänzung der Bepflanzung.

Zu diesem Zweck soll die Böschung um etwa zehn Meter angelandet werden. Allerdings steht diese letztgenannte Maßnahme noch unter Vorbehalt, da zunächst eine Klärung mit dem Ruhrverband und der Unteren Wasserbehörde sowie die Bereitstellung von unbelastetem Bodenmaterial anstehen.

Insgesamt stehen für diese Maßnahmen im Falle ihrer Umsetzung 90.000 Euro zur Verfügung, die als Eigenanteil für die ursprünglichen Pläne aus dem Regionale 2013-Projekt eingestellt worden waren. Für das neue Maßnahmenpaket wird diese Summe vermutlich nicht in Gänze benötigt werden, so dass seiner Umsetzung aus finanzieller Sicht nichts im Wege steht.

Alle Unterlagen zur Sitzung des PSVU-Ausschusses hier.

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