Die Möglichkeit sich über den Wunschberuf zu informieren wurde von den Jugendlichen am Mittwoch rege in Anspruch genommen. Foto: Parnemann
Lüdenscheid.  Pünktlich um 08:00 Uhr eröffnete Bürgermeister Dieter Dzewas am Mittwoch die 4. Ausbildungsmesse im Lüdenscheider Kulturhaus. 80 Aussteller sind der Einladung ins Kulturhaus gefolgt und präsentieren sich und ihre Ausbildungsberufe zahlreichen Schülern.

80 Aussteller zu Gast im Kulturhaus

Der Einladung zur Messe sind 80 Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft gefolgt. Sie nutzten die Gunst der Stunde, um den Schülerinnen und Schülern mögliche Ausbildungsberufe vorzustellen. Aribert Desens, Mitarbeiter der Leopold Kostal GmbH & Co. KG aus Lüdenscheid sagte im Gespräch mit unserLünsche.de: „Wir präsentieren uns hier nicht um möglichst viele Bewerbungen anzugreifen, sondern um den Jugendlichen Auskunft über potenzielle Ausbildungen zu geben.“ Und so sahen es ach die übrigen Aussteller. Zwar gäbe es immer mal wieder Schüler die Bewerbungen abgeben würden, der Schwerpunkt der Messe im Kulturhaus liege aber auf der Berufsorientierung.

Organisatoren und Aussteller zufrieden

Mitorganisator Peter Treu von der Stadt Lüdenscheid zeigte sich mit dem Verlauf der Messe zufrieden. Rund 1200 Schülerinnen und Schüler sind im Verlauf des Vormittags ins Kulturhaus gekommen. Auch Pia Meyer von der Stadt Lüdenscheid war mit dem Ablauf der Messe zufrieden. Sie freute sich darüber, dass teilnehmenden Firmen es in diesem Jahr verstanden haben auch ihre Azubis mit auf die Messe zu bringen. Dadurch werden die Hemmschwellen zwischen Firmen und Schülern deutlich reduziert und man kommt wesentlich schneller ins Gespräch.

Veranstaltungsort in der Kritik für Organisatoren aber erste Wahl

Die ausstellenden Firmen auf der Ausbildungsmesse zeigten sich mit der Organisation sehr zufrieden. Einziger Kritikpunkt war für einige Wirtschaftsvertreter die Location. Das Kulturhaus sei für den Andrang an Firmen mittlerweile zu klein und zu eng. Ein Ausweichen auf die Schützenhalle würden einige Aussteller begrüßen. Peter Treu bekannte sich auf Nachfrage unserer Redaktion allerdings ganz klar zum Kulturhaus als Veranstaltungsort. „Räumlich ist es hier zwar etwas enger, dafür sind wir hier sehr zentral und dank der Nähe zu den öffentlichen Verkehrsmitteln für jeden gut erreichbar. Außerdem bieten die kleineren Räumlichkeiten den Vorteil, dass es nie wirklich leer ist. Grade nachmittags, wenn die Schüler mit Ihren Eltern kommen, wirken andere Messen meist sehr verwaist. Das ist hier anders. Dazu kommt, dass wir hier ein Super Aufbauteam vor Ort haben. Einer der Punkte die wir an anderen orten erst aufbauen und organisieren müssten.“
Auch die Verbindung von Ausbildungsmesse und der gerade erst beendeten Technologieausstellung Südwestfalen am Loh wäre für einige Aussteller durchaus sinnvoll. Treu hierzu: „Diese Option wurde schon öfter an uns herangetragen. Allerdings gibt es auch hier viele Punkte, die zusammenpassen müssen und aufeinander abgestimmt werden müssen. Das ist aber auch einer der Punkte, die wir nach der diesjährigen Messe intern besprechen werden.

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