Hagen. Es war nicht seine Nacht. – Zu diesem Schluss kommt die Polizei, die in ihrem Presseportal von einem Raubüberfall berichtet, bei dem ein 51-Jähriger erst Opfer war und dann noch von der Polizei festgenommen wurde, weil er selbst auf der Fahndungsliste stand. Im Detail:

Mit 2,3 Promille „nicht in bester Verfassung“

Der Mann hatte nach Angaben der Polizei schon ziemlich tief ins Glas geschaut gehabt, als er sich in der Nacht zu Sonntag (17. April) den Heimweg begab. Im Bereich der Altenhagener Brücke wurde er gegen 3.50 Uhr von einem Unbekannten um etwas Geld gebeten. Als der Geschädigte sein Portemonnaie zückte, riss es ihm der Täter aus der Hand. Dann versetzte er dem 51-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht und flüchtete unerkannt. Ein Zeuge hatte den Sachverhalt aus einiger Entfernung beobachtet und die Polizei gerufen. Die alarmierten Beamten trafen am Einsatzort allerdings nur noch auf das leicht verletzte Opfer. Das war mit 2,3 Promille „nicht in bester Verfassung“, wie die Polizei schrieb. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen kleinerer Eigentumsdelikte vorlag. Nach einer medizinischen Versorgung kam der 51-Jährige ins Polizeigewahrsam, dort schlief er seinen Rausch aus und am Nachmittag erfolgte die Überführung ins Gefängnis.

Weitere Zeuge gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die weiterführende Hinweise zu dem Raubüberfall geben können, sich unter der Telefonnummer 02331/986-2066 zu melden.

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