Die 50:50-Umweltgruppe des GBBK führte eine Leuchtenaustauschaktion durch. Das Foto zeigt Hausmeister Ziya Uyumaz mit Schülerinnen der Stufe 12 der Abiklasse. Foto: GBBK

Plettenberg. Die 50:50-Umweltgruppe am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg ist schon seit vielen Jahren intensiv in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit engagiert. So war es für Schüler und Lehrer der Gruppe eine Selbstverständlichkeit, dem Aufruf des Rates für nachhaltige Entwicklung zu folgen und sich in der Woche vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2017 an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit zu beteiligen.

„Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen“, führt Oliver Tichi, Lehrer am GBBK und Mitglied der 50:50-Gruppe in Anlehnung an das Leitmotto der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit aus. „Das eine ist ohne das andere nicht zu haben“, ergänzt Sieglinde Drees – ebenfalls als Lehrerin in der schulischen Umweltgruppe aktiv. „Die 50:50-Umweltgruppe hat diese Tage als Anreiz genommen, 50 alte Neonleuchtstoffröhren unter Anleitung des Hausmeisters Ziya Uyumaz durch neue LED-Leuchten zu ersetzen“, erläutert Drees die in der Gruppe sowie mit Schulleitung und Schulträger abgestimmte Maßnahme im Rahmen der Aktionswoche. Mit dieser Aktion hat sich die Umweltschule gleichzeitig bei dem Portal „#tatenfuermorgen“ angemeldet, einem Projekt des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Dort sind bereits knapp 2000 Aktionen während der Deutschen Aktionstage für Nachhaltigkeit 2017 angemeldet gewesen.

Schüler wollen auch zu Hause alte Leuchten umrüsten

Hausmeister Ziya Uyumaz half beim Leuchtenaustausch tatkräftig mit. Foto: GBBK

Schüler und Lehrer des GBBK waren derweil überrascht, wie einfach die Umrüstung der bisherigen Neonleuchten möglich war. Somit gaben bereits mehrere Schüler an, auch zu Hause alte Leuchten kostengünstig umrüsten zu wollen und so eine nachhaltige Stromeinsparung zu erzielen. Gerade dieser nachhaltige Effekt auch über die Projekttage hinaus begeistert die stellvertretende Schulleiterin Stephanie Sperlich: „Als Bildungseinrichtung ist es für uns natürlich in allen pädagogischen Bereichen von Bedeutung, dass Aspekte nachhaltig wirken. Das Engagement der 50:50-Umweltgruppe in diesem Projekt und auch darüber hinaus ist ein großartiges Beispiel, wie Gelerntes nachhaltig zukunfts- und praxisorientiert wirken kann!“ Sie erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die vor sechs Jahren an der Schule installierte Photovoltaikanlage, die ebenso von den engagierten Schülern und Lehrern der Umweltgruppe in Auftrag gegeben und finanziert worden war.

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