Die Spende wurde von Schatzmeister Roman Kappius, Vorsitzenden Dr. Gerhard Proske und Dr. Holger Reimann vom Lions-Hilfswerk überreicht. Foto: Nicole Lüling

Lüdenscheid. Menschen mit nicht heilbaren Erkrankungen zu begleiten, ihnen ein offenes Ohr zu schenken und ihnen in einer Zeit voller Angst , Schmerz und Unsicherheit Erleichterung zu verschaffen sowie letzte Wünsche zu erfüllen – all dies steht im Mittelpunkt der täglichen Arbeit auf der Palliativstation im Klinikum Lüdenscheid.



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Dafür braucht es manchmal auch finanzielle Unterstützung. Deshalb freut sich das gesamte Team und der Förderverein der Palliativstation des Klinikums Lüdenscheid über die Spende des Lions-Hilfswerk Meinerzhagen-Kierspe in Höhe von 3000 Euro. Der stolze Betrag kam nach einem Todesfall auf Wunsch der Angehörigen zustande und wurde jetzt durch Schatzmeister Roman Kappius, Vorsitzenden Dr. Gerhard Proske und Dr. Holger Reimann vom Lions-Hilfswerk überreicht.

Sessel für Patienten und Angehörige

Konkrete Ideen für den Einsatz des Spendenbeitrags gibt es bereits. So sollen neue Sessel für die Patienten und Angehörigen auf der Station angeschafft werden. Ein anderer Teil des Spendenbeitrags hingegen fließt in die Finanzierung eines speziellen Pflegestuhls. „Viele bettlägerige Patienten äußern den Wunsch, noch einmal sitzen zu können“, erklärt Thorsten Skodra, Leitender Oberarzt der Palliativstation am Klinikum Lüdenscheid.

Erleichterung im schweren Lebensabschnitt

Der Stuhl ist nicht nur für Jedermann leicht zu bedienen, sondern bietet einen hohen Komfort, um Schmerzen beim Sitzen so gering wie möglich zu halten. „Wir freuen uns sehr über solche Spenden, mit denen wir den ohnehin schweren Lebensabschnitt unserer Patienten erträglicher gestalten können“, freut sich auch Bettina vom Brocke, evangelische Krankenhausseelsorgerin und Vorsitzende des Fördervereins Palliativstation am Klinikum Lüdenscheid.

Inzwischen zehn Betten

Die Palliativstation des Klinikums Lüdenscheid verfügt seit diesem Jahr über zehn Betten. „Der Bedarf für eine palliativmedizinische Versorgung ist im Märkischen Kreis in den letzten Jahren stetig gewachsen und wird auch in Zukunft weiter ansteigen“, ist sich Thorsten Skodra sicher. Umso wichtiger ist es, den Patienten und deren Angehörigen eine auf die Bedürfnisse zugeschnittene Versorgung und Umgebung bieten zu können.

Interdisziplinäres Team

Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ärzten, Palliativ Care Kräften und Seelsorgern, aber auch Entspannungspädagogen, einer Sozialarbeiterin und Aromatherapeutin versuchen
Märkische Kliniken GmbH . Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit 2
täglich mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement Schmerzen zu lindern und eine möglichst hohe Lebensqualität für die Patienten zu schaffen oder zu erhalten. Auch ehrenamtliche Mitarbeiter leisten einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des Personals. Thorsten Skodra freut sich sagen zu können: „Wir alle sind mit dem Herzen dabei!“

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