Die "Band Verwandt" feierte ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum mit einer spektakulären Bühnenshow. Fotos: Iris Kannenberg

Halver. Ein furioses 30-jähriges „Dienstjubiläum“ feierte die „Band Verwandt“ am Samstag, 22. April, im Oberbrügger Bürgerhaus. Mit ihrer „XXX anno“ Jubiläumsparty toppten die Bandmitglieder unter der Leitung von Ingo Genster wohl alles, was das ehrwürdige Bürgerhaus in den letzten Jahrzehnten an Party gesehen haben dürfte.



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Exklusive Partymeile

Mit dabei: Der Halveraner Bürgermeister Michael Brosch, der die Laudatio hielt.

Schon am Dienstag davor begann die Band, die sich aus Halveraner und Lüdenscheider Musikern zusammen setzt, gemeinsam mit vielen Helfern, die Sporthalle des Bürgerhauses in eine exklusive Partymeile zu verwandelt.

Die Wände wurde abgehängt, der Boden mit Teppich ausgelegt, Stühle und Tische aufgebaut und die Bühne für ein Spektakel der Extraklasse vorbereitet. Tatkräftige Hilfe erhielt die Band bei diesem Mammut-Projekt durch die Halveraner Feuerwehr, die auch am Samstagabend fast vollständig anwesend war, um Ingo Genster und seine Band zu unterstützen.

„Gala“ erwünscht

Ingo Genster und Band begrüßten ihre Gäste

Und das Ergebnis konnte sich am Samstag dann sehen lassen. Im Beisein von Bürgermeister Michael Brosch und weiteren Honorationen der Stadt Halver begrüßte Ingo Genster die zahlreichen Gäste, von denen die meisten in „Gala“ an diesem Abend teilnahmen.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Band, die ihrem 30-jährigen Jubiläum damit einen sehr feierlichen Anstrich gaben. Nach Buffet und ersten Reden ließ es die Band dann auch mehr als ordentlich krachen.

Spektakuläre Bühnenshow

„Sister Act“ in Halver.

Die „Band Verwandt“ ist bekannt für ihr außerordentlich breites musikalisches Repertoire, aber was sie an diesem Abend bot, überstieg doch die Erwartungen der meisten Gäste bei weitem.

Mit Auszügen aus Musicals wie „Sister Act“, „Phantom der Oper“, „Footloose“  oder „Abba – Das Musical“, bekannten Filmmusiken aus „Winnetou“, „Die Tribute von Panem“ oder „Dirty Dancing“, bis hin zu einer gelungenen Hommage an Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“, war alles dabei, was man an guter Musik der letzten 30 Jahre kennt.

Spektakulär nicht nur die Besetzung der Band mit zusätzlichen Tänzern, Chor und Solo-Violine, sondern ebenso die Bühnenshow, die die meisten so noch nicht gesehen haben dürften. Auch ein echtes Motorrad fuhr zu „Footloose“ mit der Sängerin auf dem Sozius in die Halle ein. Sehr zur Freude der ca. 350 Gäste dieses Abends.

Vielseitig unterwegs

Sie kam mit dem Motorrad zur Bühne gefahren.

Die Band mit ihren Mitgliedern Frank Steinhoff (Bass), Uli Genster (Gesang), Roger Weiland (Keyboards), Ingo Genster (Gitarre) und Daniel Triches (Schlagzeug) brillierte in gewohnt professioneller Art. Ihr Repertoire reicht von Heimatmusik und Schlager über Pop bis hin zu Rock. Sie spielen eben, was die Stimmung hebt und zum Tanzen animiert. Und liefern dazu eine außergewöhnliche Bühnenshow.

Herausragend: Die Sängerin der Band Fabienne Dewenter , die nicht nur eine Mega-Stimme hat, sondern zugleich bewies, dass sie eine sehr gute Tänzerin ist. Sie legte schwierige Tanzszenen aus „Dirty Dancing“ ebenso aufs Parkett, wie die aus „Flashdance“ oder „Footloose“. Ein musikalisches „Bonbon“ noch obendrauf: Die Violinistin Astrid Müller, die der Musik der Band einen besonderen, sehr lyrischen Anstrich gab.

Nur gute Worte für die Band

„Music was my first love“. Überzeugend performed von Sängerin Fabienne Dewenter.

Bürgermeister Michael Brosch fand denn auch nur gute Worte für die Band und feierte begeistert bei der Show mit.

Der Band wünscht man bei soviel Kreativität, Spielfreude und musikalischem Können, dass sie auch die nächsten 30 Jahre zusammenbleibt und Halver und Umgebung noch das eine oder andere Event der Sonderklasse schenkt.

Ein Abend, den die Freunde und Fans der „Band Verwandt“ jedenfalls nicht so schnell vergessen dürften.

 

 

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