Märkischer Kreis. Der NRW-Landesbetriebs Information und Technik hat eine neue Statistik zum Thema Migration in Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Nach den Erhebungen des Landesbetriebes haben 27 Prozent der Einwohner des Märkischen Kreises einen Migrationshintergrund. Von den insgesamt 413 000 Einwohnern, die 2013 zwischen Hönne und Volme lebten, waren 118 000 Auswanderer und deren Nachkommen. Gegenüber 2005 ist die Quote damit unverändert geblieben. Von den 451 000 Menschen, die damals im Märkischen Kreis lebten, hatten 121 000 einen Migrationshintergrund. 2012 war die Quote auf 23,8 Prozent gesunken. Nach Informationen der NRW-Landesregierung besitzt jeder Dritte aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen Eingewanderte Fachabitur oder die Fachhochschulreife. „Das sind Fachkräfte, die unsere Wirtschaft braucht“, sagt Integrationsminister Guntram Schneider. Die Erwerbslosenquote unter den Einwanderern habe sich inzwischen auf zehn Prozent halbiert, so der Minister. NRW sei eine der wichtigsten europäischen Einwanderungs-Regionen.

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