An der Kreuzung Wildenkuhlen soll ein Schandfleck verschwinden. Anstelle der ehemaligen Gaststätte Hamann und der benachbarten Firma wird eine Tankstelle entstehen. Foto: Rüdiger Kahlke

Kierspe. „Das sieht jetzt schon besser als die Jahre zuvor“, bilanziert eine Passantin an der Kreuzung Wildenkuhlen. Grund ihrer Enschätzung: die ehemalige Fabrik an der Kölner Straße, kurz vor der Kreuzung Wildenkuhlen, wird abgerissen. Die Bagger sind am Werk, um Platz für Neues zu schaffen. An der Kreuzung soll eine Tankstelle entstehen.

Säuberlich werden die Fraktionen aus dem Abriss getrennt. Hier Metall, dort ein Haufen Steine oder Beton. Noch steht das Gebäude der ehemaligen Gaststätte Hamann, das zum Schandfleck geworden war, direkt an der Kreuzung. Auch das soll verschwinden, um Platz für die Treibstofftanks zu schaffen. Sie liegen damit außerhalb des Wasserschutzgebietes.

Proteste gegen geplante Spielhalle

Ursprünglich sollte an dieser Stelle eine Spielhalle entstehen. Nach Protesten aus der Bevölkerung hatte sich auch der Kiersper Rat gegen das Vorhaben entschieden.

Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass nun eine Tankstelle an der Kölner Straße, Richtung Rönsahl, gebaut werden soll. Aus der Tatsache, dass die neue Tankstelle, die das Unternehmen Jet betreiben will, im Wasserschutzgebiet liegt, ergeben sich besondere Sicherungspflichten. Mit den Bau der Tankstelle, die künftig hinter der Kreuzung liegt, hat sich Kierspe zudem die Option offen gehalten, hier künftig einen Kreisverkehr einrichten zu können.

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