Die Ritterspiele gehören zum Mittelalterfest dazu. Foto: Lars Klein/Märkischer Kreis

Altena/Märkischer Kreis. (pmk) Am Tag nach dem Mittelalterfest-Wochenende ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz. Trotz des verregneten Samstags kamen rund 17.500 Besucher. 11.000 von ihnen machten auch einen Abstecher zur Burg.

Das Mittelalterfest in Altena gehört für viele Familien und Mittelalterfans inzwischen zum festen Bestandteil in ihrer Jahresplanung. Trotz des völlig verregneten Samstags kamen zur neunten Auflage des vom Kulturring Altena und dem Märkischen Kreis veranstalteten Festes 17.500 Besucher.

Nasser Samstag kostet 30 Prozent Besucher

„Der nasse Samstag hat uns sicher 30 Prozent der Besucher gekostet. Aber der sonnige Sonntag hat vieles wieder rausgeholt“, bilanziert Detlef Krüger vom Fachdienst Kultur und Tourismus des Kreises.

Gäste aus den Niederlanden

Ihm war in diesem Jahr aufgefallen, dass noch mehr Auswärtige den Weg in die Burgstadt gefunden haben. „Wir sind mal über die Parkplätze gegangen und haben dabei viele Fahrzeuge mit fremden Nummernschildern entdeckt – darunter besonders viele aus den Niederlanden.“ Das Mittelalterfest in Altena hat sich längst zum größten seiner Art in ganz Südwestfalen gemausert, dessen Einzugsbereich geht sogar weit darüber hinaus. Schön sei auch, dass alles friedlich und ohne Zwischenfälle abgelaufen ist.

11.000 auf der Burg

Besonders profitiert hat dieses Mal auch die Burg Altena. „Sie wurde von rund 11.000 Leuten aufgesucht. Ein Beleg dafür, dass sich das mittelalterliche Leben nicht nur auf der Lennepromenade abspielt, sondern auch auf der Burg. Ausschlaggebend für die Verdoppelung der Besucherzahlen gegenüber dem vergangenen Jahr war sicher auch, dass wir den Eintrittspreis halbiert und uns ein Motto gegeben haben“, vermutet Krüger. „Burg in Flammen“ und die Feuershow von den Flugträumern sorgten unter dem Beifall des Publikums schon am Eröffnungs-Freitag für ein Veranstaltungs-Highlight. Der Auftritt von Fangdorn, dem letzten lebenden Drachen, auf dem Parkplatz an der Burg komplettierte das „heiße Motto“.

Große Ehre für Unterstützer

Der Graf von der Mark (Detlef Krüger) schlägt Kulturausschussvorsitzende Renate Schulte-Fiesel zum Ritter. Foto: Pfiffikus/Märkischer Kreis

Offiziell eröffnet wurde das Mittelalterfest von Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, Altenas Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und Fachdienstleiter Detlef Krüger. Letzterer schlug als „Graf von der Mark“ verdiente Unterstützer und Sponsoren zum Ritter. Darunter unter anderen die Vorsitzende des Kreiskulturausschusses, Renate Schulte-Fiesel, Peter Brunswicker von der Märkischen Kulturstiftung Burg Altena sowie MVG-Chef Gerhard Schmier. Altenas Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, die Gäste schon einmal auf das 650-jährige Jubiläum seiner Stadt hinzuweisen. Das wird am 9. und 10. September gefeiert.

Auf der Lennepromenade gaben sich die Künstler ein Stelldichein, Händler boten ihre Waren feil. In diesem Jahr waren rund 100 Stände aufgebaut, 600 Künstler sorgten für vielfältige Unterhaltung bei den Festgästen.

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