Viel los war auch in Oberbrügge. Zahlreiche Stände und eine große Verpflegungsstation luden zum verweilen ein. Foto: Parnemann

Volmetal (pmk). Das „Autofreie Volmetal“ übertraf alle Erwartungen. Die Polizei schätzt die Zahl der Teilnehmer auf knapp 15.000. Damit wurden die Zahlen der vorangegangenen Veranstaltungen trotz des unbeständigen Wetter deutlich übertroffen.

Diese Nachricht sorgt bei den Organisatoren, Helfern, beteiligten Organisationen und Vereinen, dem Märkischen Kreis sowie den Volmetal-Kommunen für große Freude. Nach offizieller Schätzung der Polizei lockte die dritte Auflage des „Autofreien Volmetals“ knapp 15.000 Menschen auf die gesperrte B 54 zwischen Meinerzhagen und Schalksmühle. Und das, obwohl das Wetter es mit den Veranstaltern nicht gerade gut gemeint hatte.

Bereits kurz nach Mittag war die Zahl von 8.000 Radfahrern, Walker, Skatern, Spaziergängern, Wanderern, Joggern und Inlinern deutlich überschritten. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt war sich Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper sicher: „Das werden deutlich mehr als bei der jüngsten Auflage vor zwei Jahren.“

Auf eine fünfstellige Zahl hatten die Organisatoren gehofft, dass es sogar 15.000 werden würden, überraschte dann doch. Der große Zuspruch ist für alle Beteiligten Motivation und Ansporn zugleich für mögliche weitere Veranstaltungen zum Thema „Autofreies Volmetal.“

Jan Nesselrath, Bürgermeister von Meinerzhagen, hatte es in seinem Grußwort bereits bei der Eröffnung hervorgehoben: „Diese Aktion ist aus unserem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken.“ Der gute Besuch war der berechtigte Lohn für die fleißigen Helfer der gut 120 Vereine und Organisationen, die entlang der 21 Kilometer-Strecke von Meinerzhagen bis Schalksmühle sowie am Start- und Endpunkt für die verschiedensten Angebote und Aktionen sorgten.

Das dritte „Autofreie Volmetal“ war auch deshalb ein ganz besonderes, weil es fast keinerlei Einsätze für die Helferinnen und Helfer auf der Strecke gab. Hier und da mal ein Pflaster, das war es auch schon. Eine Person musste mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus gefahren werden. Dieser Einsatz hatte allerdings nichts mit der Aktion auf der B 54 zu tun, es war ein sogenannter „Regeleinsatz“ für die Rettungskräfte.

Die im Meinerzhagener Rathaus untergebrachte Einsatzleitung sowie der im Lüdenscheider Kreishaus zusammengerufene Kern des Krisenstabes des Märkischen Kreises waren weitestgehend beschäftigungslos. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht. Fast 200 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen sorgten für einen reibungslosen und störungsfreien Ablauf der Veranstaltung.

Um 19.35 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben, ab dann gehörte die Fahrbahn wieder den motorisierten Fahrzeugen.

Fotostrecke

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