Gut 100 ehemaligel Kreisbeschäftigte trafen sich beim Pensionnärstreffen im Kreishaus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Lüdenscheid. Gut 100 ehemalige Kreisbedienstete kamen jetzt zum traditionellen Pensionärstreffen ins Lüdenscheider Kreishaus. Viele von ihnen hatten vor der Zusammenkunft und dem gemeinsamen Grillen ihre Kolleginnen und Kollegen an ihren alten Arbeitsplätzen im haus besucht.

„Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber mit vielen Möglichkeiten für die Beschäftigten“, hatte Landrat Thomas Gemke die Ehemaligen begrüßt. Ganz besonders freute er sich über die Anwesenheit von Dr. Bernhard Schneider. Der letzte Oberkreisdirektor des Märkischen Kreises lebt im münsterländischen Greven und ist jedes Jahr treuer Gast des Pensionärstreffens. Der Wähler habe seinen Arbeitsvertrag bei der jüngsten Kommunalwahl verlängert. „Es dauert also noch ein wenig, bis ich auf Ihrer Seite sitze“, so Gemke.

Obwohl der Kreis bisher noch keine Nachwuchsprobleme habe, mache sich der demografische Wandel auch bei der Kreisverwaltung bemerkbar. „Wir bilden nur noch in Berufen aus, die wir in der Verwaltung brauchen.“ Der Landrat sprach auch die aktuellen Probleme offen an. Das Thema Pflege werde immer wichtiger. „Deshalb haben wir unsere Pflegeberatung personell aufgestockt und wollen so dazu beitragen, dass die Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können.“ Die Gesundheitsversorgung, vor allem die mit Ärzten, die sich im Kreis niederlassen, stehe ganz oben auf der Tagesordnung. Deshalb versuche der Kreis durch die Vergabe von Stipendien die angehenden Mediziner an den Kreis zu binden. Klar sei, so Gemke: „Die ärztliche Grundversorgung muss erhalten bleiben.“ (pmk)

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