Foto: Ai-Lan Na-Schlütter

Plettenberg. Martin Schäfer sprach glücklich vom „Wunder von Plettenberg“. Das 1. Plettenberger Hospizkonzert fand am Freitag (21. April) vor über 600 Zuschauern in der vollbesetzten Schützenhalle statt.

Nach verhalten verlaufenem Kartenvorverkauf übertraf der Besucherandrang die Erwartungen der Organisatoren vom Netzwerk Hospizarbeit. Flugs wurden zusätzliche Stühle in den Seitenschiffen der Schützenhalle platziert. „Damit ist die Neuauflage schon gesichert“, versprach Martin Schäfer, Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Hospiz’ Altenhundem, mit dem das Plettenberger Netzwerk Hospizarbeit kooperiert.

Das Heeresmusikkorps Kassel bestätigte seinen hervorragenden Ruf als professioneller Klangkörper der besonderen Art. Unter der Leitung von Major Tobias Terhardt spielte das sinfonische Blasorchester von Marschmusik über Opernmelodien bis hin zu Pop- und Funkmusik in bestechender Qualität.

2. Uraufführung von „Weg des Lebens“

Der Höhepunkt des Konzerts war die Aufführung der Orchesterfantasie „Weg des Lebens“. Dieses Werk ist von Siegmund Goldhammer anlässlich des Hospiz-Jubiläums in Lennestadt-Altenhundem komponiert und im vergangenen Oktober vom Luftwaffenmusikkorps Erfurt uraufgeführt worden. Für das Heeresmusikkorps Kassel war die Aufführung in Plettenberg die Premiere. Gelungen, wie der Applaus des Publikums und des anwesenden Komponisten Goldhammer bestätigten.

Erst nach zwei Zugaben und der Nationalhymne zum Abschluss ließ das begeisterte Publikum die rund 50 Musikerinnen und Musiker von der Bühne.

Mit Hospizkonzerten betreibt das Hospiz St. Elisabeth in Lennestadt-Altenhundem schon seit über 25 Jahren eine attraktive und wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit. Jetzt profitiert Plettenberg nicht nur von der professionellen Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements im Netzwerk Hospizarbeit, sondern auch von den hervorragenden Kontakten des Geschäftsführers Martin Schäfer zur Militärmusik.

Großen Respekt vor Engagement des Hospiz-Netzwerks

Schirmherr Bürgermeister Ulrich Schulte Foto: Ai-Lan Na-Schlütter

Den Einsatz aller Helferinnen und Helfer in der Hospizarbeit würdigte Bürgermeister Ulrich Schulte als Schirmherr des 1. Plettenberger Hospizkonzerts. Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sei wichtig und erfordere viel Kraft. „Ich ziehe meinen Hut vor diesem Engagement.“ Die Kooperation mit St. Elisabeth bringe Plettenberg „zwei Vorteile zum Preis von einem“, stellte Schulte lächelnd fest. Die professionelle Unterstützung des Ehrenamts und das Hospizkonzert als kulturelles Ereignis.

Foto: Bernhard Schlütter

Unterstützt wurde das Hospizkonzert auch der von der Volksbank im Märkischen Kreis. Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes überreichte eine Spende von 2500 Euro. Mit diesem Betrag wird der Erlös aus dem Hospizkonzert aufgestockt, der dem Netzwerk Hospizarbeit zugute kommt. Dazu trugen auch die Mitglieder des Plettenberger Rotaract-Clubs bei, die den Getränkeverkauf übernahmen.

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