Das ehemalige Wohnhaus von Klaus Korte und ein Neubau sollen das Herzstück des stationären Hospiz Hagen bilden.

Hagen. In Würde leben bis zum letzten Atemzug: Beim 1. Hospiztag Hagen können sich Interessenten am Samstag, 21. November, ab 11 Uhr im Sparkassen-Karree über das geplante Stationäre Hospiz Hagen an der Rheinstraße informieren. Veranstalter sind die Stationäres Hospiz Hagen gGmbH, die Klaus-Korte-Stiftung und der Förderverein für stationäres Hospiz Hagen e. V.

Sterben in Würde

Die Aktivitäten zur Errichtung des Hospizes gehen zurück auf den Hagener Klaus Korte. Er starb im Frühjahr 2011 im Alter von 62 Jahren und hatte während seiner todbringenden Krankheit das Leben im Mutter-Theresa-Hospiz in Letmathe kennengelernt. So wurde es schließlich sein sehnlichster Wunsch anderen todkranken Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen.

Acht Patientenbetten geplant

Klaus Korte brachte sein stattliches Wohnhaus am Ischeland und sein Vermögen in die Klaus-Korte-Stiftung ein. Das Ziel: In Korte ehemaligen Wohnhaus in der Rheinstraße 3 soll ein stationäres Hospiz mit acht Patientenbetten eingerichtet werden. Brigitte Passoth, seine Betreuerin aus Letmather Zeiten, wurde seine Testamentsvollstreckerin. Sie gründete die Klaus-Korte-Stiftung. Diese Stiftung und eine Trägergesellschaft (bestehend aus Förderverein, Caritas, Diakonie und Pflegedienst Wohlbehagen) arbeiten daran, dass schon bald ein Hospiz mit acht Betten seinen Betrieb aufnehmen kann.

Baupläne werden vorgestellt

Bei der Veranstaltung im Sparkassen-Karree Hagen werden am Samstag die Baupläne vorgestellt. Ute Queckenstedt, Ärztin für Palliativmedizin und die Gesundheitspflegerin Barbara Scheibe informieren über die Möglichkeiten der Palliativmedizin. Im Rahmenprogramm sind Marilyn Bennett und Anamaria Dafova vom Stadttheater Hagen (Klavier) zu hören. Ein literarischer Beitrag kommt von Dr. Peter Schütze. Die Veranstaltung wird von Pfarrer Martin Wehn moderiert. Er ist Geschäftsführer der Stationäres Hospiz Hagen gGmbH.

Schirmherr der Veranstaltung ist Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

 

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